Entzündungen & Heilpflanzen – Reiz lindern, Balance finden

Entzündliche Prozesse gehören zu den natürlichen Reaktionen des Körpers. Sie helfen bei Abwehr und Heilung, können aber belastend werden, wenn sie dauerhaft bestehen oder immer wieder aufflammen. Typisch sind Schmerzen, Rötungen, Schwellungen oder ein allgemeines Gefühl von Erschöpfung.

In der traditionellen Pflanzenkunde ging es bei Entzündungen weniger um das Unterdrücken, sondern um Milderung und Ausgleich. Kühlende, schleimstoffreiche oder bitterstoffhaltige Pflanzen wurden genutzt, um Reize abzufangen und dem Körper Zeit zur Regulation zu geben.

Kurzer Praxisblick

Kamillenblüten
wurden traditionell bei entzündlichen Reizzuständen von Haut und Schleimhäuten genutzt. Sie galten als ausgleichend und wurden sowohl innerlich als Tee als auch äußerlich in Umschlägen verwendet.

Ringelblumenblüten
finden sich seit dem Mittelalter in der europäischen Pflanzenkunde. Sie wurden vor allem äußerlich geschätzt, um gereizte Haut zu beruhigen und die Regeneration zu begleiten.

Weidenrinde
wurde in der Volksheilkunde bei schmerzhaften und entzündlichen Zuständen genutzt. Ihr Einsatz erfolgte traditionell maßvoll und zeitlich begrenzt, meist als Abkochung.

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