Holunder

🍃 Wirkung, Erkennung & Anwendung


Pflanzensteckbrief

Schwarzer Holunder Sambucus nigra

Der Schwarze Holunder ist ein weit verbreiteter Strauch mit flachen, weißen Blütendolden und schwarzen Beeren. Er wächst häufig in Siedlungsnähe und gehört zu den klassischen Nutzpflanzen in Küche und Volksheilkunde.

Familie
Moschuskrautgewächse (Adoxaceae)
Wuchs
Strauch bis kleiner Baum, stark verzweigt
Standort
Nährstoffreiche Böden, sonnig bis halbschattig (Hecken, Waldränder, Siedlungen)
Blütezeit
Mai bis Juli
Verwendete Teile
Blüten und Früchte (Beeren, nur gekocht)
Besonderheit
Rohe Beeren unverträglich – erst durch Erhitzen genießbar

Verwendung & Anwendung

Küche: Blüten für Sirup, Gelee oder ausgebacken; Beeren für Saft, Mus oder Gelee – immer erhitzt.

Traditionelle Anwendung: Blütenaufgüsse werden klassisch bei Erkältungen eingesetzt.

Hinweis: Unreife oder rohe Beeren sowie andere Pflanzenteile sind leicht giftig.

Inhaltsstoffe

Flavonoide, ätherische Öle (Blüten), Anthocyane (Beeren), Vitamin C.

Inhaltsstoffe unterscheiden sich deutlich zwischen Blüten und Früchten.

Holunder prüfen

Schnellcheck
Schritt 1 von 3
Schritt 1

Besteht jedes Blatt aus mehreren gegenständigen Teilblättern mit einem Endblatt?

Typisch sind unpaarig gefiederte Blätter mit meist 5 bis 7 Teilblättern.

Holunder-Früchte

Weitere Kräuter entdecken