Schmerzen & Heilpflanzen – lindern, begleiten, aushalten

Schmerzen sind ein Warnsignal des Körpers und können viele Ursachen haben. Sie treten akut auf, begleiten Verletzungen oder Entzündungen, können aber auch chronisch werden und den Alltag dauerhaft belasten. Nicht immer lässt sich der Auslöser klar benennen, wohl aber der Wunsch, besser mit dem Schmerz umzugehen.

In der traditionellen Pflanzenkunde stand bei Schmerzen weniger das schnelle Abschalten, sondern das Mildern und Begleiten im Vordergrund. Wärmende, durchblutungsfördernde oder reizlindernde Pflanzen wurden genutzt, um Spannungen zu lösen, Reize zu dämpfen und dem Körper Erholung zu ermöglichen.

Kurzer Praxisblick

Weidenrinde
wurde bereits in der Antike bei schmerzhaften Zuständen geschätzt. In der Volksheilkunde kam sie vor allem bei Kopf-, Gelenk- und Gliederschmerzen zum Einsatz, meist als Abkochung und zeitlich begrenzt.

Arnikablüten
wurden traditionell äußerlich verwendet, etwa bei Prellungen, Muskel- und Gelenkbeschwerden. Ihr Einsatz zielte darauf, Schmerzen nach Überlastung oder Verletzung zu begleiten, nicht auf innere Anwendung.

Mädesüßkraut
findet sich seit dem Mittelalter in der europäischen Pflanzenkunde. Es wurde genutzt, um schmerzbedingte Beschwerden sanft zu begleiten, häufig als Tee bei Kopf- oder Gliederschmerzen.

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