Mädesüß

🍃 Wirkung, Erkennung & Anwendung


Pflanzensteckbrief

Mädesüß Filipendula ulmaria

Mädesüß ist eine typische Feuchtwiesenpflanze mit cremeweißen, süßlich duftenden Blüten und gefiederten Blättern. Der intensive Duft erinnert an Mandeln und weist auf seine salicylhaltigen Inhaltsstoffe hin. Die Pflanze gilt als traditioneller Vorläufer moderner Schmerzmittel.

Familie
Rosengewächse (Rosaceae)
Wuchs
Mehrjährig, 50–150 cm hoch
Standort
Feucht bis nass, nährstoffreiche Böden (Wiesen, Gräben, Bachufer)
Blütezeit
Juni bis August
Verwendete Teile
Blüten, junge Triebspitzen
Besonderheit
Enthält natürliche Salicylate – historisch Grundlage für Aspirin

Verwendung & Anwendung

Traditionelle Anwendung: Mädesüß wird bei Kopfschmerzen, Fieber und Erkältungen eingesetzt.

Wirkprinzip: Salicylate wirken schmerzlindernd, entzündungshemmend und leicht fiebersenkend.

Küche: Blüten aromatisieren Getränke, Sirup oder Desserts – süßlich, mandelartig.

Inhaltsstoffe

Salicylate, Flavonoide, Gerbstoffe, ätherische Öle.

Die enthaltenen Salicylate sind für die schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung verantwortlich.

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