Atemwege & Heilpflanzen – Luft holen und zur Ruhe kommen
Die Atemwege reagieren sensibel auf Kälte, trockene Luft, Rauch, Infekte und dauerhafte Belastung. Husten, Räuspern oder ein Engegefühl in der Brust begleiten viele Menschen durch die kalte Jahreszeit oder treten bei geschwächter Abwehr immer wieder auf. Oft bleibt das Gefühl, nicht frei durchatmen zu können.
In der traditionellen Pflanzenkunde standen bei den Atemwegen vor allem schleimlösende, reizlindernde und wärmende Pflanzen im Mittelpunkt. Ziel war es, das Atmen zu erleichtern, Reizungen zu beruhigen und die Selbstreinigung der Atemwege zu unterstützen – eingebettet in Ruhe, Wärme und Schonung.
Thymian
wurde bereits in der Antike
und später in der europäischen Klosterkunde
bei Husten und verschleimten Atemwegen geschätzt.
Traditionell kam er als Tee
oder in warmen Aufgüssen zum Einsatz,
häufig begleitend bei Erkältungen.
Spitzwegerich
gilt als klassische Pflanze
bei Reizhusten und gereizten Schleimhäuten.
In der Volksheilkunde wurde er genutzt,
um den Hustenreiz zu mildern
und die Atemwege zu beruhigen,
meist als Tee oder Sirup.
Eibischwurzel
wurde traditionell bei trockenem Reizhusten eingesetzt.
Ihre schleimstoffreichen Zubereitungen
sollten die Schleimhäute schützen
und Reize abpuffern,
weniger aktivierend als vielmehr lindernd.
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