Rainfarn

⚠️ (enthält giftige Inhaltsstoffe – nicht essbar)


Pflanzensteckbrief

Rainfarn Tanacetum vulgare

Rainfarn ist eine markante Wildpflanze mit flachen, gelben Blütenköpfchen ohne Zungenblüten und stark aromatischem Geruch. Er wächst häufig in größeren Beständen und ist leicht zu erkennen, gilt jedoch als giftig.

Familie
Korbblütler (Asteraceae)
Wuchs
Mehrjährig, 50–150 cm hoch
Standort
Sonnig, trockene bis frische Böden (Wegränder, Böschungen)
Blütezeit
Juli bis Oktober
Verwendete Teile
Keine innerliche Verwendung (giftig)
Besonderheit
Flache „Knopfblüten“ – kein Blütenkranz wie bei vielen Korbblütlern

Verwendung & Anwendung

Traditionelle Anwendung: Früher äußerlich und in sehr kleinen Mengen genutzt – heute kaum noch empfohlen.

Wirkprinzip: Enthält stark wirksame Inhaltsstoffe mit nerventoxischer Wirkung.

Hinweis: Innerliche Anwendung wird nicht empfohlen – giftig.

Inhaltsstoffe

Ätherische Öle (Thujon), Bitterstoffe, Flavonoide.

Thujon ist ein neurotoxischer Bestandteil und verantwortlich für die Giftwirkung.

Rainfarn im Jahresverlauf: jung, blühend und im Samenstand

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