Herzförmige Blätter – ein klares Erkennungsmerkmal
Herzförmige Blätter erkennst du an der typischen Einbuchtung an der Blattbasis und einer meist weich zulaufenden Spitze. Die Form kommt bei Wildkräutern, Gehölzen und Zierpflanzen vor und ist ein schnell prüfbares Merkmal im Gelände.
| Merkmal | Ausprägung |
|---|---|
| Blattbasis | Deutliche, meist tiefe Einbuchtung an der Ansatzstelle des Stiels |
| Grundform | Rundlich bis breit-oval, insgesamt weich wirkend |
| Spitze | Meist sanft zulaufend, nicht stark zugespitzt |
| Proportion | Höhe und Breite oft ähnlich, harmonischer Gesamteindruck |
| Verwechslungsgefahr | Mit nierenförmig (flachere Basis) oder pfeilförmig (Basislappen) |
Häufige Fragen
Wie erkenne ich herzförmige Blätter sicher?
An der deutlichen Einbuchtung an der Blattbasis, einer rundlich-weichen Grundform
und einer eher sanft zulaufenden Spitze.
Worin liegt der Unterschied zu nierenförmig?
Nierenförmige Blätter sind meist breiter als hoch und besitzen nur eine flache Einbuchtung;
herzförmige zeigen eine tiefere Kerbe und eine klarere Spitze.
Welche Wildpflanzen sind typische Beispiele?
Gundermann, Veilchen und Linde; je nach Entwicklungsstadium auch Waldmeister
und Knoblauchsrauke.
Sind herzförmige Blätter essbar?
Nicht automatisch. Vor dem Sammeln oder Verzehr immer mehrere Merkmale prüfen
und verlässliche Referenzen heranziehen.
