Weide

🍃 Wirkung, Erkennung & Anwendung


Pflanzensteckbrief

Weide Salix spp.

Weiden sind schnell wachsende Bäume oder Sträucher mit schmalen Blättern und typischen Kätzchenblüten. Die Rinde enthält schmerzlindernde Stoffe und gilt als natürlicher Vorläufer von Aspirin.

Familie
Weidengewächse (Salicaceae)
Wuchs
Strauch oder Baum, je nach Art 2–20 m hoch
Standort
Feuchte Standorte, Gewässerränder, Auen
Blütezeit
März bis April
Verwendete Teile
Rinde (v. a. junge Zweige)
Besonderheit
Enthält Salicin – natürlicher Vorläufer von Acetylsalicylsäure

Verwendung & Anwendung

Traditionelle Anwendung: Weidenrinde wurde bei Schmerzen, Fieber und Entzündungen eingesetzt.

Wirkprinzip: Salicin wird im Körper zu salicylähnlichen Verbindungen umgewandelt und wirkt schmerzlindernd.

Hinweis: Wirkung milder als synthetische Medikamente, dafür oft besser verträglich.

Inhaltsstoffe

Salicin, Gerbstoffe, Flavonoide.

Salicin ist der entscheidende Wirkstoff für die schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung.

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