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Im Wildkräuter-Kalender findest du alle Monate gebündelt – inklusive schneller Orientierung.
Ruhe & Planung – Winterbeginn im Kräuterjahr
Mit dem November beginnt die stille Phase des Jahres. Oberirdisch ziehen sich die Pflanzen zurück, vieles wirkt kahl – doch in den Wurzeln und Samen ruht bereits die Kraft für das kommende Jahr. Für uns ist diese Zeit ideal, um die eigenen Vorräte zu prüfen, Erfahrungen zu ordnen und neue Pläne zu entwickeln.
Tees, Gewürze, Ölauszüge und Salben aus dem Sommer und Herbst entfalten jetzt ihren Wert. Viele nutzen die dunklere Jahreszeit, um Kräutermischungen zusammenzustellen, Etiketten zu erneuern oder kleine Geschenke aus selbstgemachten Vorräten zu gestalten. Auch die Gedanken an das nächste Kräuterjahr dürfen wachsen.
Was die Ruhephase bedeutet
Der November und Dezember sind Monate des Innehaltens. Während die Natur sich regeneriert, sammeln Wurzeln ihre Reserven für den neuen Zyklus. Auch wir können diese Phase nutzen: Energie sammeln, Projekte sortieren und klarer sehen, was im nächsten Jahr wachsen darf.
Aussaatpläne, kleine Hausapotheke-Projekte, Ordnung in den Vorräten – all das lässt sich jetzt in Ruhe angehen. Die Wintermonate verbinden die Erfahrung des letzten Jahres mit der Vorfreude auf das Neue.
Der Winter ist keine Leere, sondern Teil des Kreislaufs. In der Ruhephase entsteht das Fundament für das kommende Kräuterjahr.
Ruhephase im Spätherbst – was jetzt in der Wurzel passiert
Im November und Dezember hat sich die Pflanze oberirdisch fast vollständig zurückgezogen. Die verbliebene Energie steckt jetzt tief in der Wurzel. Viele Arten sind in dieser Phase besonders konzentriert – das Erkennen wird allerdings schwieriger, weil kaum noch Blattreste vorhanden sind.
In der Ruhephase tragen Wurzeln die gesamte Reservenkraft der Pflanze. Wer sammeln möchte, sollte Standorte aus dem Sommer kennen – die Details dazu stehen auf der Wurzelseite.






