Kräuter Tee kann wirken!

Kräutertee mischen – Zusammenspiel, Balance und Erfahrung

Kräutertee selbst zu mischen ist mehr als das Zusammenstellen einzelner Pflanzen. Geschmack, Duft und Charakter entstehen erst im Zusammenspiel. Gute Mischungen entwickeln sich nicht aus Rezepten, sondern aus Beobachtung und einem Gefühl für Ausgewogenheit.

Wer eigene Teemischungen herstellt, entscheidet bewusst über Auswahl, Verhältnis und Qualität der Kräuter. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um stimmige Kombinationen, die über längere Zeit gerne getrunken werden.

Kurzer Praxisblick

Hauptkraut gibt der Mischung Richtung und Grundgeschmack. Es bildet das Rückgrat des Tees und bestimmt, wie die Mischung wahrgenommen wird.

Begleitkräuter ergänzen, verbinden oder runden ab. Meist reichen ein oder zwei Pflanzen, um Geschmack und Charakter ausgewogen zu gestalten.

Weniger ist mehr: Zu viele Bestandteile machen Teemischungen unruhig und schwer einschätzbar. Kleine Mengen und Notizen helfen, gute Mischungen später wiederzufinden.

Dieses Thema wird derzeit redaktionell aufgearbeitet. Weitere Inhalte folgen.

🧾 Eine Regel für Teemischer

60% Basis
30–40% Begleit
10–20% Akzent

Basis-Kräuter (60 %): milde Kräuter, die den Geschmack tragen, z. B. Kamille , Zitronenmelisse.

Begleit-Kräuter (30–40 %): bringen Wirkung oder Tiefe, z. B. Fenchel , Thymian.

Akzent-Kräuter (10–20 %): geben Aroma oder Farbe, z. B. Lavendel , Pfefferminze.