Bestimmen lernen

Blattform

🍃 Modul 2: Blattform verstehen

⏱️ Zeitbedarf: ca. 5 Minuten lesen & verstehen · 5 Minuten interaktiv üben.

Die Blattform ist eines der auffälligsten Merkmale bei der Bestimmung. In diesem Modul lernst du, wie du Blätter systematisch einordnest und typische Verwechslungen vermeidest.

Warum Blattformen wichtig sind

Blätter sind das „Gesicht“ einer Pflanze. Ihre Form, der Rand und die Anordnung am Stängel helfen dir, Arten voneinander zu unterscheiden. Viele Wildkräuter lassen sich bereits über die Blattform grob einordnen.

Typische Blattformen

  • Herzförmig: z. B. bei Linde, Gundermann.
  • Nierenförmig: z. B. Huflattich.
  • Lanzettlich: länglich, spitz zulaufend – typisch für Wegericharten.
  • Gefiedert oder gelappt: z. B. Schafgarbe, Eiche.

Blattrand beachten

Neben der Form ist auch der Rand entscheidend: glatt, gezähnt, gesägt oder gekerbt. Schon kleine Unterschiede helfen, Doppelgänger auseinanderzuhalten.

Verwechslungsgefahr

Herzförmige Blätter können leicht mit nierenförmigen verwechselt werden. Deshalb lohnt sich der Blick auf die Vergleichsseite Herzförmig vs. Nierenförmig.

🎯 Mini-Quiz: Blattform

1. Welches Merkmal gehört zur Blattform?

2. Was beschreibt den Blattrand?

3. Warum reichen Blattformen allein oft nicht aus?

🌿 Fachbegriffe nachschlagen

Viele Begriffe aus der Pflanzenkunde – von Adstringierend bis Zygomorph – sind im Glossar Pflanzenkunde ausführlich erklärt.

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