Tinkturen selber machen – ausziehen, filtern, haltbar bewahren
Tinkturen sind alkoholische Pflanzenauszüge und gehören zu den konzentrierteren Formen der traditionellen Pflanzenverarbeitung. Alkohol dient dabei nicht als Wirkstoff, sondern als Träger, der pflanzliche Bestandteile zuverlässig löst und konserviert. So entstehen haltbare Auszüge mit klar definierter Zusammensetzung.
Wer Tinkturen selbst herstellt, arbeitet strukturiert und mit Sorgfalt. Entscheidend sind die richtige Pflanzenauswahl, saubere Gefäße und ausreichend Zeit. Gute Tinkturen entstehen nicht schnell, sondern durch ruhiges Ausziehen über mehrere Wochen.
Pflanzenmaterial sollte frisch oder gut getrocknet sein. Saubere Schnittflächen erleichtern das Ausziehen und verbessern die Qualität des Ansatzes.
Alkoholwahl beeinflusst Auszug und Haltbarkeit. Hochprozentiger Alkohol löst Inhaltsstoffe zuverlässig und schützt vor Verderb während der Reifezeit.
Reifezeit beträgt meist mehrere Wochen. Der Ansatz sollte dunkel stehen und regelmäßig bewegt werden, damit sich die Pflanzenstoffe gleichmäßig lösen.
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🍶 Tinkturen‑Pairing‑Tool: Kräuter sinnvoll kombinieren
Wähle 1–2 Basis‑Kräuter für eine Tinktur‑Formel. Optional kannst du ein Thema(traditionell) angeben. Das Tool zeigt passende Partner und schlägt Mischverhältnisse vor – inkl. Alkohol‑Empfehlung, Ansatz‑Verhältnis & Mazerationszeit. Hinweis: Traditionelles Wissen, keine Heilsversprechen oder Therapieempfehlungen.
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Tinktur‑Formeln (Verhältnis · Alkohol · Ansatz · Mazeration)
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