Thymiantee
(Dosierung)
Thymiantee richtig dosieren: Anwendung nach EMA/HMPC
Thymiankraut wird traditionell als pflanzliches Arzneimittel bei produktivem Husten im Zusammenhang mit einer Erkältung verwendet. Für die Teezubereitung nennt die europäische Arzneipflanzen-Monographie konkrete Angaben zu Dosierung und Anwendung.
Wichtiger Hinweis: Die auf dieser Seite genannten medizinischen Angaben beziehen sich auf die EMA/HMPC-Monographie zu Thymus vulgaris L. und Thymus zygis L., herba. Die dort beschriebene Anwendung beruht auf langjähriger traditioneller Verwendung. Die Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine individuelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch einen Arzt oder Apotheker.
Thymiantee aus frischem oder getrocknetem Thymian?
Für die medizinische Zubereitung von Thymiantee nennt die EMA/HMPC-Monographie getrocknetes und zerkleinertes Thymiankraut. Für Jugendliche ab zwölf Jahren und Erwachsene werden 1–2 g davon mit 150 ml kochendem Wasser als Aufguss zubereitet. Eine entsprechende Dosierungsangabe für Tee aus frischem Thymian enthält die Monographie nicht. Frisches Thymiankraut wird dort nur bei einer anderen Zubereitungsform, einem Flüssigextrakt beziehungsweise Presssaft, berücksichtigt. Deshalb wird auf dieser Seite keine medizinische Frischkraut-Dosierung für Thymiantee angegeben.
Echter oder Spanischer Thymian: Gibt es Unterschiede bei der Dosierung?
Die europäische Arzneipflanzen-Monographie zu Thymi herba umfasst den Echten Thymian ( Thymus vulgaris L.), den Spanischen Thymian ( Thymus zygis L.) sowie Mischungen beider Arten. Für die Zubereitung als Kräutertee wird zwischen diesen beiden Arten nicht unterschiedlich dosiert. Die EMA/HMPC-Monographie nennt für Jugendliche ab zwölf Jahren und Erwachsene 1–2 g zerkleinertes Thymiankraut in 150 ml kochendem Wasser, 3–4-mal täglich.
Andere Thymianarten und Gartenformen, beispielsweise Zitronenthymian oder verschiedene als Quendel bezeichnete Arten, sind nicht Gegenstand dieser EMA/HMPC-Monographie. Die dort genannten medizinischen Dosierungsangaben lassen sich deshalb nicht ohne Weiteres auf diese Pflanzen übertragen. Soll die EMA-Dosierung zugrunde gelegt werden, sollte das verwendete Thymiankraut eindeutig als Thymus vulgaris , Thymus zygis oder als Mischung dieser beiden Arten ausgewiesen sein.
Thymiantee-Dosierung nach EMA/HMPC
Für die medizinische Anwendung von Thymiantee nennt die europäische Arzneipflanzen-Monographie eine konkrete Dosierung. Bei losem Thymiankraut ist das Abwiegen genauer als eine Umrechnung in Teelöffel, da Schnittgröße und Füllmenge unterschiedlich sein können. Bei fertigen Arzneitees gelten die Angaben des jeweiligen Herstellers.
Die folgenden Angaben beziehen sich auf getrocknetes, zerkleinertes Thymiankraut aus Thymus vulgaris L., Thymus zygis L. oder einer Mischung beider Arten. Grundlage ist die EMA/HMPC-Monographie zu Thymi herba.
| Anwendung | EMA/HMPC-Angabe | Wassermenge |
|---|---|---|
| Einzeldosis | 1–2 g getrocknetes, zerkleinertes Thymiankraut | 150 ml kochendes Wasser |
| Häufigkeit | 3–4-mal täglich | jeweils 150 ml |
| Fertige Arzneitees | nach Packungs- beziehungsweise Herstellerangabe | nach Packungs- beziehungsweise Herstellerangabe |
Keine pauschale Dosierung für frischen Thymian
Die Teedosierung der EMA/HMPC-Monographie bezieht sich auf getrocknetes, zerkleinertes Thymiankraut. Für Tee aus frischem Thymian nennt die Monographie keine entsprechende Gramm-Dosierung. Deshalb wird die Menge für getrocknetes Thymiankraut hier nicht mit einer eigenen Formel auf frisches Pflanzenmaterial umgerechnet.
Für wen gelten diese Angaben?
Die Dosierung gilt für die traditionelle medizinische Anwendung von Thymiantee bei produktivem Husten im Zusammenhang mit einer Erkältung bei Jugendlichen ab zwölf Jahren, Erwachsenen und älteren Menschen.
- Die Angaben gelten ausschließlich für die hier beschriebene Teezubereitung und dürfen nicht auf Thymianöl, Tinkturen, Extrakte oder andere Zubereitungsformen übertragen werden.
- Für Kinder unter zwölf Jahren wird diese Teezubereitung wegen fehlender ausreichender Daten nicht empfohlen.
- Während Schwangerschaft und Stillzeit wird die medizinische Anwendung wegen unzureichender Daten nicht empfohlen.
- Bei Überempfindlichkeit gegen Thymian oder andere Pflanzen aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) darf die Anwendung nicht erfolgen.
- Als mögliche unerwünschte Wirkung nennt die EMA/HMPC-Monographie Magenbeschwerden. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.
Wichtiger Hinweis: Die Angaben dienen der allgemeinen Information über die in der EMA/HMPC-Monographie beschriebene traditionelle medizinische Anwendung. Sie stellen keine persönliche Dosierungs- oder Behandlungsempfehlung dar und ersetzen keine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.
Wenn sich die Beschwerden während der Anwendung verschlimmern oder länger als eine Woche anhalten, sollte medizinischer Rat eingeholt werden. Bei Atemnot, Fieber oder eitrigem Auswurf sollte ebenfalls ein Arzt oder eine andere qualifizierte medizinische Fachperson konsultiert werden.
Wie lange sollte man Thymiantee anwenden?
Thymiantee wird traditionell bei produktivem Husten im Zusammenhang mit einer Erkältung verwendet. Die EMA/HMPC-Monographie nennt keine feste Anzahl von Anwendungstagen, legt aber fest, wann medizinischer Rat eingeholt werden sollte.
Wann sollte medizinischer Rat eingeholt werden?
Wenn die Beschwerden während der Anwendung länger als eine Woche bestehen bleiben, sollte ein Arzt oder eine andere qualifizierte medizinische Fachperson hinzugezogen werden.
Die Angabe von einer Woche ist keine allgemeine Empfehlung, Thymiantee grundsätzlich sieben Tage lang anzuwenden. Sie kennzeichnet den Zeitpunkt, ab dem anhaltende Beschwerden medizinisch abgeklärt werden sollten.
Sind regelmäßige Anwendungspausen vorgesehen?
Die EMA/HMPC-Monographie nennt für Thymiantee kein festes Schema aus Anwendung und anschließender Pause. Sie gibt auch keine Empfehlung für wiederkehrende mehrwöchige „Kuren“. Bestehen die Beschwerden länger als eine Woche, sollte stattdessen medizinischer Rat eingeholt werden.
Was gilt für eine längere medizinische Anwendung?
Die EMA/HMPC-Monographie bewertet Thymiantee für die traditionelle Anwendung bei produktivem Husten im Zusammenhang mit einer Erkältung. Eine langfristige medizinische Selbstbehandlung über viele Wochen oder Monate wird in dieser Monographie nicht beschrieben. Bei anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden sollte daher keine eigenständige Dauerbehandlung daraus abgeleitet werden.
Diese Beschwerden sollten früher abgeklärt werden
Treten während der Anwendung Atemnot, Fieber oder eitriger Auswurf auf oder verschlimmern sich die Beschwerden, sollte ein Arzt oder eine andere qualifizierte medizinische Fachperson hinzugezogen werden.
Wichtiger Hinweis: Die Angaben dienen der allgemeinen Information über die in der EMA/HMPC-Monographie beschriebene traditionelle medizinische Anwendung und stellen keine persönliche Behandlungs- oder Dosierungsempfehlung dar. Sie ersetzen keine individuelle Untersuchung oder Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.
Die Angaben beziehen sich auf Thymiantee aus getrocknetem, zerkleinertem Thymiankraut aus Thymus vulgaris L., Thymus zygis L. oder einer Mischung beider Arten. Für Thymianöl, Extrakte und andere Zubereitungsformen gelten eigene Anwendungshinweise.
Gegenanzeigen und Anwendungsbeschränkungen
Auch für Thymiantee gelten Gegenanzeigen und Anwendungsbeschränkungen. Die folgenden Angaben beziehen sich auf die traditionelle medizinische Anwendung von Thymiankraut nach der EMA/HMPC-Monographie.
Überempfindlichkeit gegen Lippenblütler
Bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegen Thymian oder andere Pflanzen aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) darf die medizinische Anwendung nicht erfolgen.
Schwangerschaft & Stillzeit
Die Sicherheit während Schwangerschaft und Stillzeit ist nicht ausreichend belegt. Aufgrund fehlender ausreichender Daten wird die Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen.
Kinder unter zwölf Jahren
Für die auf dieser Seite beschriebene Teezubereitung wird die Anwendung bei Kindern unter zwölf Jahren wegen fehlender ausreichender Daten nicht empfohlen.
Mögliche Nebenwirkungen
Bei der Anwendung von Thymianzubereitungen können Magenbeschwerden auftreten. Wie häufig diese Nebenwirkung vorkommt, ist nicht bekannt. Treten andere unerwünschte Reaktionen auf, sollte medizinischer Rat eingeholt werden.
Arzneimittelwechselwirkungen
In der EMA/HMPC-Monographie sind für Thymiankraut keine Wechselwirkungen mit Arzneimitteln berichtet.
Andere Thymianzubereitungen
Die auf dieser Seite genannten Teedosierungen gelten nicht automatisch für Tinkturen, Flüssig- oder Trockenextrakte und andere Thymianzubereitungen. Für diese nennt die EMA/HMPC-Monographie jeweils eigene Dosierungen und Anwendungshinweise.
Beschwerden medizinisch abklären: Wenn sich die Beschwerden während der Anwendung verschlimmern oder länger als eine Woche bestehen bleiben, sollte ein Arzt oder eine andere qualifizierte medizinische Fachperson hinzugezogen werden.
Treten Atemnot, Fieber oder eitriger Auswurf auf, sollte ebenfalls medizinischer Rat eingeholt werden.
Wichtiger Hinweis: Die Angaben dienen der allgemeinen Information über die in der EMA/HMPC-Monographie beschriebene traditionelle medizinische Anwendung. Sie stellen keine persönliche Behandlungs-, Dosierungs- oder Anwendungsempfehlung dar und ersetzen keine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.
Mögliche unerwünschte Wirkungen von Thymiantee
Auch bei der medizinischen Anwendung von Thymiankraut können unerwünschte Wirkungen auftreten. Die EMA/HMPC-Monographie nennt Magenbeschwerden als mögliche Nebenwirkung. Wie häufig sie auftreten, ist nicht bekannt.
Magenbeschwerden
Bei der Anwendung von Thymiankraut können Magenbeschwerden auftreten. Weitere konkrete Magen-Darm-Symptome werden in der EMA/HMPC-Monographie an dieser Stelle nicht einzeln aufgeführt.
Häufigkeit nicht bekannt
Die Häufigkeit der genannten Magenbeschwerden ist nach der EMA/HMPC-Monographie nicht bekannt. Sie sollten deshalb nicht ohne entsprechende Daten als „häufig“ oder „selten“ bezeichnet werden.
Wann medizinischer Rat erforderlich ist
Wenn die Beschwerden während der Anwendung länger als eine Woche bestehen bleiben oder sich verschlimmern, sollte medizinischer Rat eingeholt werden. Bei Atemnot, Fieber oder eitrigem Auswurf sollte ebenfalls ein Arzt oder eine andere qualifizierte medizinische Fachperson hinzugezogen werden.
Bei bekannten Überempfindlichkeiten gegen Thymian oder andere Pflanzen aus der Familie der Lippenblütler darf die medizinische Anwendung nicht erfolgen. Dies ist eine Gegenanzeige und wird deshalb nicht als Nebenwirkung des Tees eingeordnet.
Hinweis zur Evidenz: Die Angaben beziehen sich auf die EMA/HMPC-Monographie zu Thymus vulgaris L. und Thymus zygis L., herba. Die darin beschriebene Anwendung bei produktivem Husten im Zusammenhang mit einer Erkältung beruht auf langjähriger traditioneller Verwendung. Quelle: EMA – Thymi herba
Schritt für Schritt: Thymiantee richtig zubereiten
Die EMA/HMPC-Monographie nennt für die medizinische Teezubereitung 1 bis 2 Gramm getrocknetes, zerkleinertes Thymiankraut auf 150 Milliliter kochendes Wasser. Für die allgemeine Zubereitung pflanzlicher Arzneitees gibt das HMPC zusätzlich Hinweise zur Herstellung eines Aufgusses.
Schritt 1: Thymiankraut abwiegen
Für eine Zubereitung werden 1 bis 2 Gramm getrocknetes, zerkleinertes Thymiankraut abgewogen.
Schritt 2: Mit kochendem Wasser übergießen
Das Thymiankraut mit 150 Milliliter kochendem Wasser übergießen. Während der Ziehzeit sollte das Gefäß abgedeckt bleiben.
Schritt 3: Ziehen lassen und abseihen
Ein pflanzlicher Aufguss wird nach den allgemeinen HMPC-Hinweisen, sofern keine andere Zeit angegeben ist, üblicherweise 5 bis 15 Minuten ziehen gelassen. Anschließend das Thymiankraut abseihen. Der Aufguss wird unmittelbar vor der Anwendung zubereitet.
Dosierung und Ziehzeit richtig einordnen
Die konkrete Thymian-Monographie nennt 1 bis 2 Gramm getrocknetes Thymiankraut in 150 Milliliter kochendem Wasser, drei- bis viermal täglich. Die Ziehzeit von üblicherweise 5 bis 15 Minuten stammt aus den allgemeinen HMPC-Hinweisen zur Zubereitung pflanzlicher Aufgüsse und ist keine speziell für Thymian festgelegte Dosierungsangabe. Bei Fertigarzneitees gelten die jeweiligen Angaben in der Gebrauchsinformation.
Quellen: EMA/HMPC – Thymi herba · EMA/HMPC – Glossary on herbal teas
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Häufige Fragen zur Dosierung von Thymiantee
Wie viel Thymiantee wird täglich angewendet?
Für Jugendliche ab zwölf Jahren und Erwachsene nennt die EMA/HMPC-Monographie 1 bis 2 Gramm getrocknetes, zerkleinertes Thymiankraut in 150 Millilitern kochendem Wasser als Aufguss, drei- bis viermal täglich.
Gibt es eine festgelegte Tagesdosis in Gramm?
Die EMA/HMPC-Monographie nennt für diese Teezubereitung die Einzeldosis von 1 bis 2 Gramm und die Anwendung drei- bis viermal täglich. Einen gesonderten einheitlichen Tageshöchstwert in Gramm nennt sie für diese Teezubereitung nicht. Deshalb wird auf dieser Seite keine zusätzliche Tagesdosis aus den Einzelangaben errechnet.
Wie viel Thymiankraut benötigt man für eine Zubereitung?
Die EMA/HMPC-Monographie nennt 1 bis 2 Gramm getrocknetes, zerkleinertes Thymiankraut auf 150 Milliliter kochendes Wasser.
Gelten die Dosierungsangaben auch für frischen Thymian?
Nein. Die medizinische Teedosierung der EMA/HMPC-Monographie bezieht sich auf getrocknetes, zerkleinertes Thymiankraut. Für Tee aus frischem Thymian nennt diese Monographie keine entsprechende Gramm-Dosierung. Deshalb wird hier keine pauschale Umrechnung von getrocknetem auf frisches Pflanzenmaterial vorgenommen.
Welche Thymianarten sind von der Dosierung erfasst?
Die EMA/HMPC-Monographie umfasst den Echten Thymian ( Thymus vulgaris L.), den Spanischen Thymian ( Thymus zygis L.) sowie Mischungen beider Arten. Die dort genannten medizinischen Dosierungen lassen sich nicht automatisch auf andere Thymianarten oder Gartenformen übertragen.
Wie lange sollte Thymiantee ziehen?
Die spezielle EMA/HMPC-Monographie zu Thymian legt keine eigene Ziehzeit fest. Nach den allgemeinen HMPC-Hinweisen für pflanzliche Aufgüsse beträgt die Ziehzeit, sofern nichts anderes angegeben ist, üblicherweise 5 bis 15 Minuten. Bei abgepackten Arzneitees sind die Angaben in der Gebrauchsinformation maßgeblich.
Wie lange darf man Thymiantee anwenden?
Eine feste Anzahl von Anwendungstagen nennt die EMA/HMPC-Monographie nicht. Halten die Beschwerden während der Anwendung länger als eine Woche an oder verschlimmern sie sich, sollte medizinischer Rat eingeholt werden. Das gilt ebenfalls, wenn Atemnot, Fieber oder eitriger Auswurf auftreten.
Muss man nach der Anwendung eine Pause einlegen?
Die EMA/HMPC-Monographie nennt kein festes Schema aus Anwendung und anschließender Pause. Bestehen die Beschwerden länger als eine Woche, soll medizinischer Rat eingeholt werden, statt daraus eigenständig wiederkehrende Anwendungskuren abzuleiten.
Dürfen Kinder Thymiantee in dieser Dosierung trinken?
Die hier beschriebene Teezubereitung gilt für Jugendliche ab zwölf Jahren, Erwachsene und ältere Menschen. Für Kinder unter zwölf Jahren wird diese Teezubereitung wegen fehlender ausreichender Daten nicht empfohlen. Andere in der EMA-Monographie aufgeführte Thymianzubereitungen können abweichende Altersangaben besitzen.
Wer sollte Thymiantee nicht medizinisch anwenden?
Bei Überempfindlichkeit gegen Thymian oder andere Pflanzen aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) darf die Anwendung nicht erfolgen. Während Schwangerschaft und Stillzeit wird die Anwendung wegen fehlender ausreichender Daten nicht empfohlen.
Können bei Thymiantee Nebenwirkungen auftreten?
Die EMA/HMPC-Monographie nennt Magenbeschwerden als mögliche unerwünschte Wirkung. Wie häufig diese auftreten, ist nicht bekannt.
Gibt es bekannte Wechselwirkungen mit Medikamenten?
In der EMA/HMPC-Monographie sind für Thymiankraut keine Wechselwirkungen mit Arzneimitteln berichtet.
Ist eine langfristige medizinische Anwendung vorgesehen?
Die EMA/HMPC-Monographie beschreibt Thymiantee als traditionelle medizinische Anwendung bei produktivem Husten im Zusammenhang mit einer Erkältung. Ein Schema für eine langfristige medizinische Anwendung über viele Wochen oder Monate enthält sie nicht. Bestehen die Beschwerden länger als eine Woche, soll medizinischer Rat eingeholt werden.
Wichtiger Hinweis: Die Antworten beziehen sich auf die in der EMA/HMPC-Monographie beschriebene traditionelle medizinische Anwendung von Thymiankraut. Sie stellen keine persönliche Behandlungs- oder Dosierungsempfehlung dar. Bei Fertigarzneimitteln und abgepackten Arzneitees sind die jeweilige Gebrauchsinformation und die Herstellerangaben maßgeblich.
Quellen: Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA): Thymi herba · EMA/HMPC: Glossary on herbal teas
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