Nerven & Heilpflanzen – bewährte Begleiter für innere Balance

Nervliche Unruhe, innere Anspannung oder eine geringe Belastbarkeit gehören für viele Menschen inzwischen zum Alltag. Oft liegt keine klar benennbare Erkrankung vor, sondern ein dauerhaft überreiztes Nervensystem, das kaum noch in Ruhephasen findet. Schlaf wird leichter, Reaktionen schneller, Erholung bleibt aus.

In der Pflanzenkunde wurden Heilpflanzen seit jeher genutzt, um das Nervensystem zu begleiten und wieder mehr Ausgleich zu ermöglichen. Dabei ging es nicht um Betäubung, sondern um Ordnung, Rhythmus und eine bessere Verarbeitung von Reizen – eingebettet in den Alltag.

Kurzer Praxisblick

Zitronenmelisse
wurde bereits im Mittelalter bei nervlicher Unruhe geschätzt. Hildegard von Bingen beschrieb sie als Pflanze, die das Gemüt ordnet und zur inneren Ausgeglichenheit beitragen kann. Traditionell wird sie als Tee verwendet, auch tagsüber, ohne zu dämpfen oder müde zu machen.

Baldrianwurzel
gehört zu den klassischen Pflanzen der europäischen Volksheilkunde bei nervlicher Überlastung. Ihre Nutzung ist vor allem seit der frühen Neuzeit gut belegt. Eingesetzt wird sie meist abends und eher regelmäßig als punktuell.

Passionsblumenkraut
kam erst nach der Entdeckung Amerikas nach Europa und wurde später in die Pflanzenkunde integriert. Traditionell wird es genutzt, wenn innere Unruhe und kreisende Gedanken das Abschalten und Einschlafen erschweren.

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