Rosettenpflanzen – flach, kompakt und robust
Rosettenpflanzen bilden bodennahe, ringförmig angeordnete Blätter. Sie sind besonders trittfest, anpassungsfähig und typische Pionierpflanzen auf offenen Flächen. Diese Wuchsform lässt sich vor allem im Frühjahr gut erkennen, noch bevor Blütenstängel erscheinen.
Bekannte Wildkräuter mit Rosettenwuchs
Löwenzahn
Tief gezackte Blätter, kräftige Pfahlwurzel, klassische Bodenrosette.
Spitzwegerich
Schmale, parallel geaderte Blätter, extrem trittfest.
Breitwegerich
Breite, flach anliegende Blätter, häufig auf Wegen und Rasenflächen.
Gänseblümchen
Niedrig wachsend, kleine Blattrosette, ganzjährig grün.
Habichtskraut (Rosettenstadium)
Behaarte Blätter, meist auf trockenen Wiesen und Magerrasen.
Wegrauke
Unscheinbar, krautig, dichte Bodenrosette vor dem Aufschossen.
Tipp:
Rosetten erscheinen meist sehr früh im Jahr.
Die flach anliegenden Blätter schützen die Pflanze vor Kälte,
Wind und Trittbelastung.
Besonders bei Wegerich- und Korbblütler-Arten ist der Rosettenwuchs
ein zentrales Bestimmungsmerkmal.
