Modul 7: Phänologische Jahreszeiten
⏱️ Zeitbedarf: ca. 10 Minuten lesen & verstehen · 5 Minuten interaktiv üben.
Die Natur hält sich nicht an Kalenderdaten – sondern an sichtbare Zeichen. Die phänologischen Jahreszeiten helfen dir, Pflanzen nach Entwicklungsphasen zu erkennen und dein Kräuterjahr praxisnah zu gestalten.
Lerninhalt - Phänolotgische Jahreszeit
Die 10 phänologischen Jahreszeiten
Phänologische Jahreszeiten orientieren sich nicht am Kalender, sondern an klaren Entwicklungsstadien bestimmter Pflanzen. Diese Zeigerpflanzen machen den Jahresverlauf draußen sichtbar und nachvollziehbar.
Zeigerpflanzen: Huflattich, Schneeglöckchen
Merkmale: Erste Blüten, Vegetation erwacht
Zeigerpflanzen: Forsythie, Schlehe
Merkmale: Hecken beginnen zu blühen
Zeigerpflanzen: Apfel, Flieder
Merkmale: Obstbäume in voller Blüte
Zeigerpflanzen: Holunder, Wiesenfuchsschwanz
Merkmale: Gräser schieben ihre Ähren
Zeigerpflanzen: Linde, Getreide
Merkmale: Volle Vegetation, Reife
Zeigerpflanzen: Holunderbeeren, Brombeere
Merkmale: Früchte reifen
Zeigerpflanzen: Hasel, Apfelernte
Merkmale: Haupterntezeit
Zeigerpflanzen: Kastanie, Weinlese
Merkmale: Reife & Laubverfärbung
Zeigerpflanzen: Eicheln, Buchenlaub
Merkmale: Laubfall
Zeigerpflanzen: kahle Bäume, Mistel sichtbar
Merkmale: Ruhephase
Praxis-Tipp: Mit den phänologischen Jahreszeiten erkennst du, wo das Jahr draußen tatsächlich steht – unabhängig vom Datum.
Lernkontrolle - Phänologische Jahreszeit
🎯 Mini-Quiz: Phänologische Jahreszeiten
1. Welche Pflanze gilt als Zeiger des Vorfrühlings?
2. In welcher Jahreszeit beginnt die Holunderblüte?
3. Was kennzeichnet den Vollherbst?
Modul 7 abgeschlossen – weiter zur Naturapotheke
In diesem Modul hast du gelernt, wie du phänologische Jahreszeiten für Kräuter nutzt und welche Bedeutung sie bei der Bestimmung spielen. Jetzt steigst du ein in den Bereich der Heilpflanzen und DIY-Rezepte, um die gezielte Anwendung und Nutzung von Kräutern kennenzulernen.
Hinweis: Das Glossar hilft dir, unbekannte Begriffe aus der Naturapotheke schnell einzuordnen – besonders hilfreich beim Einstieg in neue Anwendungen.
