Blattform gezackt - Löwenzahn

Gezackte Blätter – typische Wildpflanzen

Gezackte Blätter besitzen deutlich spitze, zahnartige Randstrukturen. Diese Form tritt bei vielen robusten Wildpflanzen auf und kann als natürlicher Schutz vor Fraß dienen. Für eine sichere Bestimmung müssen weitere Merkmale einbezogen werden.

Merkmal Ausprägung bei gezackten Blättern
Randform Deutlich spitze, zahnartige Ausbuchtungen; Zahnung grob oder fein
Haptik Beim Darüberstreichen rau bis scharfkantig spürbar
Verwechslungsgefahr Mit gekerbt (runde Kerben) oder gesägt (Zähne zur Blattspitze geneigt)
Hinweis Zahnform ist artabhängig; weitere Merkmale zwingend berücksichtigen
Hinweis: Gezackte Blätter können Bitterstoffe enthalten, müssen es aber nicht. Blütenstand, Stängel, Geruch und Standort immer mit prüfen.
Sicherheits-Hinweis: Fein gezackte oder gefiederte Doldenblütler können giftige Doppelgänger haben. Sammeln nur bei eindeutig gesicherter Bestimmung.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen gezackt, gezähnt und gesägt?
Gezackt beschreibt spitze, zahnartige Ausbuchtungen. Gezähnt ist ähnlich, oft feiner ausgeprägt. Gesägt meint Zähne, die deutlich in Richtung Blattspitze geneigt sind.

Welche Merkmale helfen zusätzlich bei der Bestimmung?
Blütenstand, Stängelquerschnitt, Blattstellung, Geruch sowie Standortbedingungen liefern entscheidende Zusatzhinweise.

Sind gezackte Blätter meist bitter?
Nicht zwingend. Einige Arten enthalten Bitterstoffe, andere schmecken mild – abhängig von Art und Entwicklungsstadium.

Wie vermeide ich gefährliche Verwechslungen?
Nie nur den Blattrand betrachten. Immer mehrere Merkmale kombinieren und bei Doldenblütlern besonders vorsichtig sein.

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