Standort: Feuchtwiese, Bachnähe & Sumpf
Feuchte Lebensräume wie Bachufer, Gräben, Auen und sumpfige Wiesen beherbergen spezialisierte Pflanzen, die dauerhaft oder zeitweise nasse Böden tolerieren. Viele sind wertvolle Heilpflanzen oder Wildgemüse, andere jedoch deutlich giftig – hier ist sorgfältige Bestimmung besonders wichtig.
Typische Pflanzen feuchter Standorte
Sumpfdotterblume
Leuchtend gelbe Blüten, kräftig wachsend; leicht giftig.
Echter Baldrian
Weiße bis rosafarbene Blüten; bekannte Heilpflanze.
Blutweiderich
Auffällige purpurviolette Blütenkerzen; feuchteliebend.
Sumpfklee
Dreiteilige Blätter; sicherer Zeiger für nasse Böden.
Binse
Grasartig, unscheinbar; typisch für sehr nasse Stellen.
Wasserdost
Hochwachsend mit violetten Blütenständen; liebt Uferlagen.
Wasserpfeffer
Scharf schmeckend; traditionelle Heil- und Gewürzpflanze.
Tipp:
Achte genau auf Bodenfeuchte und Begleitpflanzen.
Ob ein Standort dauerhaft nass oder nur zeitweise feucht ist,
lässt sich oft an Artenkombinationen erkennen.
Ergänzend nach Blattform
und Blütenmerkmalen
prüfen.