Wildkräuter auf Äckern & Feldern – hartnäckig und angepasst
Auf Äckern und an Feldrändern wachsen Pflanzen, die regelmäßig gestört werden – durch Pflügen, Mähen oder Düngen – und dennoch immer wiederkehren. Diese sogenannten Ackerbegleitkräuter sind anpassungsfähig, robust und oft essbar oder heilkräftig. Einige von ihnen sind heute selten geworden und stehen unter Schutz.
Typische Acker- und Feldkräuter
Klatschmohn
Leuchtend rot; klassische Symbolpflanze der Getreidefelder.
Kornblume
Blaue Blüten; früher häufig, heute vielerorts geschützt.
Vogelmiere
Zartes Wildgemüse; wächst auch auf Beeten und Äckern.
Melde
Mehlig bereifte Blätter; spinatähnlich verwendbar.
Kamille
Duftend, heilkräftig; bevorzugt offene, gestörte Böden.
Hellerkraut
Kreuzblütler; typischer Begleiter bei Bodenstörungen.
Acker-Stiefmütterchen
Klein, gelb-violett; zäh und anpassungsfähig.
Tipp:
Besonders artenreich sind Ackerrandstreifen, Brachen und ökologisch
bewirtschaftete Felder.
Einige Arten wie Kornblume oder Klatschmohn dürfen nicht gepflückt werden.
