Wald-Sauerklee – feines Schattenkraut mit kleeähnlichen Blättern; schmeckt zitronig-säuerlich, wird aber wegen Oxalsäure nur sparsam genutzt.
Botanische Einordnung
Wald-Sauerklee, wissenschaftlich Oxalis acetosella, gehört zur Familie der Oxalidaceae (Sauerkleegewächse). Typisch sind die dreiteiligen, herzförmigen Blätter (kleeähnlich) und zarte, meist weißliche Blüten mit feinen Adern. Die Pflanze reagiert empfindlich auf Licht und Berührung: Blätter können sich bei starker Sonne, Kälte oder mechanischem Reiz zusammenlegen.
Vorkommen und Standort
Mehrjährig; wächst bevorzugt in schattigen, feuchten Laub- und Nadelwäldern, an moosigen Böschungen, in Schluchten, an Bachrändern und auf humusreichen Waldböden. Sammelzeit ist vor allem Frühjahr bis Frühsommer; bei mildem Wetter sind Blätter oft sehr früh zu finden.
Cluster bei Kräuterleben
Schwerpunkt bei Wildkräutern (sicher erkennen) und im Kontext Gesundheit & Hausapotheke (traditionelle Hinweise & Vorsicht bei Oxalsäure). Im Bestimmungstool steht er für herzförmige Dreiblätter, zarte Blüte und typischen Schattenwald-Standort.