Sirup aus Kräutern – ausziehen, einkochen, bewahren

Kräutersirup gehört zu den klassischen Formen der Haltbarmachung. Blätter, Blüten oder Triebspitzen werden zunächst ausgezogen und anschließend mit Zucker zu einem haltbaren Sirup verarbeitet. So lassen sich Kräuteraromen über Monate bewahren.

Entscheidend für guten Kräutersirup sind saubere Ausgangsstoffe, ausreichend Zeit und eine schonende Verarbeitung. Sirup entsteht nicht durch Eile, sondern durch ruhiges Ziehen und kontrolliertes Einkochen.

Kurzer Praxisblick

Kräuterauswahl sollte auf aromatische, gesunde Pflanzenteile fallen. Blüten und junge Triebe eignen sich besonders gut für milde Sirupe.

Auszug erfolgt meist mit Wasser. Die Kräuter ziehen mehrere Stunden bis über Nacht, bevor sie abgeseiht und weiterverarbeitet werden.

Einkochen sorgt für Haltbarkeit. Der Sud wird mit Zucker langsam erhitzt, bis eine sirupartige Konsistenz entsteht. Sauberes Abfüllen verlängert die Lagerfähigkeit deutlich.

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