Fichte

🍃 Wirkung, Erkennung & Anwendung


Pflanzensteckbrief

Fichte Picea abies

Die Fichte ist ein immergrüner Nadelbaum, der in Mitteleuropa viele Wälder prägt. Erkennbar ist sie an ihren spitzen, stechenden Nadeln, den hängenden Zapfen und dem harzigen Duft. Verwendet werden vor allem junge Triebe, Nadeln und Harz.

Familie
Kieferngewächse (Pinaceae)
Wuchs
Immergrüner Nadelbaum, aufrecht, schlank kegelförmig
Standort
Frisch bis feucht, eher kühl, sonnig bis halbschattig
Blütezeit
April bis Juni
Verwendete Teile
Junge Triebe, Nadeln, Harz
Besonderheit
Harziger Nadelbaum mit hängenden Zapfen

Verwendung & Anwendung

Küche: Die jungen, hellgrünen Triebspitzen werden sparsam für Sirup, Gelee, Oxymel oder als aromatische Zutat verwendet. Ihr Geschmack ist harzig, frisch und leicht zitrisch.

Traditionelle Anwendung: Nadeln und Triebe wurden traditionell für wohltuende Tees, Bäder oder Ansätze in der Erkältungszeit genutzt.

Harz: Fichtenharz wurde traditionell äußerlich in Salben und Einreibungen verwendet.

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl, Harze, Monoterpene, Harzsäuren, Bitterstoffe und Vitamin C in jungen Trieben.

Vor allem die frischen Triebspitzen und Nadeln enthalten die aromatisch-harzigen Bestandteile, die den typischen Fichtenduft ausmachen.

Weitere Kräuter entdecken