Pfeilförmige Blätter – wie ein kleiner Speer
Pfeilförmige Blätter besitzen eine klar ausgezogene Spitze nach vorn sowie zwei Basallappen, die deutlich nach hinten in Richtung Blattstiel zeigen. Diese Kombination erzeugt den typischen „Pfeil“-Eindruck und hilft besonders bei Pflanzen feuchter Standorte oder Kletterpflanzen bei der schnellen Einordnung.
| Merkmal | Pfeilförmig |
|---|---|
| Grundform | Dreieckig bis lanzettlich mit zwei deutlich ausgeprägten Basallappen |
| Lappenrichtung | Nach hinten zum Blattstiel gerichtet (Abgrenzung zu spießförmig) |
| Verwechslungsgefahr | Spießförmig, herzförmig oder lanzettlich ohne Basallappen |
| Standort-Hinweise | Häufig Feuchtwiesen, Gräben, Uferbereiche sowie Kletterstandorte |
Ampfer (Wiesen-/Sauerampfer)
Schmal-lanzettlich mit klar pfeilförmiger Blattbasis; typische Feuchtwiesenpflanze.
Zur PflanzeHäufige Fragen
Woran erkenne ich pfeilförmige Blätter sicher?
An zwei rückwärts gerichteten Basallappen und einer klar nach vorn gerichteten Blattspitze.
Pfeilförmig oder spießförmig?
Pfeilförmig: Lappen zeigen nach hinten. Spießförmig: Lappen seitlich oder nach oben.
Welche Standorte sind typisch?
Feuchtwiesen, Gräben, Uferzonen sowie Kletterstandorte an Hecken und Zäunen.
Ist pfeilförmig ein Essbarkeitsmerkmal?
Nein. Es gibt essbare und stark giftige Arten mit pfeilförmigen Blättern.

