
Nadelförmig vs. schuppenförmig – Blattform sicher unterscheiden
Beide Blattformen treten vor allem bei Nadelgehölzen und immergrünen Pflanzen auf. Nadelförmige Blätter sind lang und dünn (z. B. Fichte, Tanne), während schuppenförmige Blätter klein, dachziegelartig überlappend sitzen (z. B. Lebensbaum, Zypresse).
| Merkmal | Nadelförmig | Schuppenförmig |
|---|---|---|
| Form | Lang, dünn, nadelartig | Klein, dachziegelartig überlappend |
| Anordnung am Zweig | Einzeln, paarweise oder in Büscheln | Dicht anliegend, schuppenartig am Trieb |
| Tastgefühl | Oft spitz oder stechend | Eher weich, glatt anliegend |
| Typische Pflanzen | Fichte, Tanne, Kiefer | Lebensbaum (Thuja), Zypresse |
| Ökologische Funktion | Robust gegen Wind und Schnee, geringe Verdunstung | Sehr geringe Verdunstung durch dichtes Anliegen |
Häufige Fragen
Was ist der Hauptunterschied?
Nadeln sind lange, schmale Einzelblätter;
Schuppenblätter sind kleine, flach anliegende, überlappende Blättchen.
Welche Gehölze haben schuppenförmige Blätter?
Typisch sind Lebensbaum (Thuja) und verschiedene Zypressen-Arten.
Sind nadelförmige Blätter immer stechend?
Viele Nadeln enden spitz, die Stärke variiert jedoch je nach Art und Triebalter.
Tipp bei Unsicherheit?
Mehrere Merkmale kombinieren:
Anordnung am Zweig, Haptik, Geruch von Spross oder Harz und Standort.
