Fingerkraut

🍃 Wirkung, Erkennung & Anwendung


Pflanzensteckbrief

Fingerkraut Potentilla spp.

Fingerkraut umfasst mehrere Arten mit typischen fingerförmig geteilten Blättern. Die kleinen gelben Blüten und der niedrige Wuchs machen es zu einer häufigen, aber oft übersehenen Wiesenpflanze. Bekannt ist es vor allem für seine zusammenziehenden Eigenschaften.

Familie
Rosengewächse (Rosaceae)
Wuchs
Niedrig wachsend, kriechend bis aufrecht
Standort
Wiesen, Wegränder, sonnig bis halbschattig
Blütezeit
Mai bis September
Verwendete Teile
Kraut, Wurzel (je nach Art)
Besonderheit
Stark zusammenziehende Wirkung (Gerbstoffpflanze)

Verwendung & Anwendung

Traditionelle Anwendung: Aufgrund des hohen Gerbstoffgehalts wurde Fingerkraut bei Durchfall, Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie äußerlich bei kleinen Wunden genutzt.

Äußerlich: Als Aufguss für Spülungen oder Umschläge bei Hautreizungen.

Küche: Keine relevante Nutzung – geschmacklich eher herb und zusammenziehend.

Inhaltsstoffe

Gerbstoffe (Tannine), Flavonoide, Bitterstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe.

Der hohe Gerbstoffanteil ist verantwortlich für die zusammenziehende Wirkung.

Infografik Fingerkraut (Potentilla spp.) – Saison Mai bis September, Heilpflanze mit blutstillender und entzündungshemmender Wirkung

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