Bitterklee

🍃 Wirkung, Erkennung & Anwendung


Pflanzensteckbrief

Bitterklee Menyanthes trifoliata

Bitterklee ist eine auffällige Sumpf- und Wasserpflanze mit dreiteiligen Blättern und charakteristischen weiß-rosa Blüten mit fransigen Kronblättern. Er wächst in Mooren und an Gewässerrändern und zählt zu den klassischen Bitterpflanzen.

Familie
Fieberkleegewächse (Menyanthaceae)
Wuchs
Mehrjährig, kriechendes Rhizom, aufrechte Blütenstände
Standort
Moore, Sümpfe, Gewässerränder
Blütezeit
April bis Juni
Verwendete Teile
Blätter
Besonderheit
Stark bitterer Geschmack, typische Fransenblüten

Verwendung & Anwendung

Traditionelle Anwendung: Bitterpflanze zur Anregung von Appetit, Verdauung und Stoffwechsel.

Verwendung meist als Tee oder Bestandteil von Bittermischungen. Aufgrund der intensiven Bitterkeit keine typische Küchenpflanze.

Inhaltsstoffe

Bitterstoffe (Secoiridoide), Gerbstoffe, Flavonoide.

Die Bitterstoffe sind maßgeblich für die verdauungsfördernde Wirkung.

Einordnung im Pflanzenwissen

Bitterklee ist eine heimische Sumpf- und Moorpflanze und wird im Pflanzenwissen sowohl den Wildpflanzen als auch den Heilpflanzen zugeordnet. Botanisch gehört er zu den typischen Feuchtgebietsarten. In der traditionellen Pflanzenkunde fand Bitterklee vor allem wegen seines ausgeprägt bitteren Geschmacks Beachtung. Die folgenden Wissensbereiche ordnen Bitterklee sachlich ein und geben einen Überblick über botanische Grundlagen und traditionelle Einordnung.

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